Tagebuch 02. September 2005
Chile / Autobahnrastsätte bei Talangante - Klippe bei Mirasol

menschliche wegweiser von unendlichen schleichwegen ans meer..
der blick nach draussen ist nicht super idyllisch, autobahnraststätte hald.. aber was ist denn da neben uns? ein riesen bus als womo ausgebaut, drinnen lebt ein race-team. die namen der fahrer (formula 3) sind draussen angeschrieben. 5 chilenen, 1 argentinier. neben dem bus sehen wir mal wieder wie zwerge aus mit unserem matzmobil ;-). mein morgenprojekt: in die schweiz anrufen. und, nach ein paar mal läuten nimmt mami sogar ab. es klappt also, dank 10 euro einzahlung, auch mit dem compi spottbiliig in die schweiz auf einen festanschluss anzurufen. ich plaudere und rede auch mit papi. fredel gibt ab und zu ein überlebenszeichen aus dem bett.

ihn lockt erst die aussicht auf ein üppiges zmorgen im fressbalken aus den federn. bald sitzen wir vor rührei, schinken, brot, kaffe, über der bahn. man merkt gut, dass man in richtung meer unterwegs ist. ein lastwagen mit container am andern fährt unter uns durch. wir haben auch ausblick auf das matzmobil. der erste racing-knabe ist aufgestanden und liegt schon fast unter unserem gefährt.. scheint ihn sehr wunder zu nehmen, was unser unterboden so hergibt ;-). wir geniessen das zmorgen für gut. fredel hat die schnitte an der trese sogar überredet, uns einen richtigen kaffe rauszulassen, nicht den instantigen.. hat geklappt.

das war nicht seine letzte überredungskunst heute. an der nächsten zahlstelle müssen wir uns mal wieder als NICHT-lastwagen behaupten. wir, vor allem fredel, gibt alles und wir kommen mit einem zwischentarif durch.. genaue schilderung entnehme man der spalte rechts (geschichten aus fredels augenwinkel). wir wollen das nicht wiederhohlen und sind bald auf nebenstrassen unterwegs. aber das ist nicht wirklich einfach. die beschilderung ist eher lausig und unsere landkarte erst recht. wir fahren also im zeug rum und es bleibt uns nichts anderes übrig, als ab und zu zu fragen, wo denn da das meer ist.. ;-). und genau dieses verhalten bringt uns noch so viele erlebnisse heute.

einmal versuchen wir einen weg grad neben der autobahn, aber nach ein paar hundert metern ist einfach endstation. dank der wendigkeit des matzmobiles wir bald gewendet und zurück. also nächste strasse ausprobieren. und die wird bald zu einem kiesweg.. zum glück ist da ein gautcho am reiten.. den fragen wir doch besser. sein pferd wird etwas nervös, als wir von hinten anrollen. es besinnt sich aber warscheindlich der riesen sporren an den stiefeln des reiters und bleibt doch recht spurgetreu. ich kurble das fenster runter und frag, ob es hier richtung meer geht. mich trifft ein blick voller gütigkeit, freundlichkeit, wärme und demut.. mir kommts vor, als ob da verkleideter engel oder so vor mir wäre, den blick vergess ich nicht so rasch. ich bin fast sprachlos. er erklärt uns, wo wir hinkommen werden und wünscht uns eine gute reise. ich kann meinen blick fast nicht abwenden, zum glück kommt ein auto entgegen und ich werd aus der anderen welt zurückgerissen. wir lassen das fahrzeug durch und beim weitefahren frag ich den reiter noch, ob ich ein bild von ihm machen darf. ich darf.. aber das bild ist so hell, dass ich es nur mit müh und not bearbeiten konnte, dass man etwas erkennt (siehe fotos). das wahr wohl wirklich ein lichterfüllter mensch ;-). ein zweites foto hab ich irgendwie nicht machen wollen. ich merk immer wieder, dass ich, wenns drum geht, menschen abzulichten, gehemmt bin. aber das kommt vielleicht noch.

meine gedanken schweifen bei der weiterfahrt noch lange um diesen mann. mir kommt auch grad wieder der mönch in argentinien in den sinn.. auch da hatte ich das gefühl, dass der irgendwie von einer anderen welt war. eindrückliche erlebnisse für mich. geht bei mir tief und tut mir gut, fühl mich grad mit "oben" verbunden..

irgendwo kommen wir wieder an eine abzweigung. rechts, links? fredel meint, er frage rasch bei dem polizeiposten, gute idee! ich bleib sitzen und lass den motor laufen. ist doch unsere 12 volt versorgunt am laden, und wenn ich den motor ausschalte, dann muss ich zuerst hinten die 12 volt abschalten und den kühlschrank.. also besser rasch laufen lassen.. fredel wird herzlich begrüsst vom gendarmen und der klopft ihm irgendwann auf die schultern und schleift ihn in den posten rein.. aha.. ich draussen werd von 3 herren begutachtet die am arbeiten sind. die gemütlichkeit ihrer ausführungen ist faszinierend. keine hektik, mal wieder miteinander plaudern, wieder etwas zement in die kleine schalung, plaudern, pause machen, nächste carette voller zement hohlen. muss sagen, mir gefällt das irgendwie einfach besser als die hecktik die ich mich von der schweizer arbeitswelt gewohnt bin.. ist doch sicher gesünder. die herren, alle schon älter, sehen zumindest nicht unglücklich aus.

irgendwann, muss stunden später sein, begeb ich mich doch nach hinten und stell dann den motor ab. beobachte weiter das dorfleben, eine frau spaziert vorbei, grüsst freundlich.. die fragen sich wohl alle, was uns hier her getrieben hat. für den polizisten wilson war es sicher das ereigniss des jahres.. er lässt fredel nicht mehr aus seinen fängen ;-). sie kommen zwar dann irgendwann mal raus und ich geselle mich dazu, aber frauen sind da nicht so erwünscht. auch beim abschieds-händeschütteln mit mir lugt er direkt in fredels augen und plaudert mit ihm weiter ,-). mir solls egal sein, ich grinse und betrachte seine uniform etwas genauer. die gürtelschnalle ist so gross wie die pistole im halfter.. sieht fast aus wie in alten wildwest zeiten ;-)

irgendwann schaffen wir es dann doch, uns von ihm loszureissen und wir danken herzlich.. fredel hat einen handgezeichneten plan in der hand und weiter gehts. ich staun ab der a4 kunst und bin froh, dass fredel so gut spanisch spricht und somit solche unterfangen abwickeln kann ;-). ok, mit mir hätte wilson wohl nicht so lange gemacht, bin ja eine frau ;-). auf der schotterstrasse durch eucalyptuswälder erleichtern wir mal noch das matzmobil vom abwasser und es folgt wieder eine kreuzung. beide meinen wir, links.. auf dem plan ist ja auch was von links eingezeichnet, war aber eine zu früh.. das wissen wir aber da noch nicht und kurven beschwingt durch reblandschaften und erspähen auch noch ein weingut der sonderklasse. das gebäude mit geschwungenem dach ist wunderschön. ich sag noch zu fredel: wenn jemand so viel geschmack hat für ein gebäude, dann hat er sicher auch guten wein. das mit den wein wissen wir noch nicht, aber dafür kennen wir jetzt den patron und wissen, dass der weinologe (wie der auch immer heiss..) ein strickter schweizer ist.

aber zurück: wir fahren die strasse entlang und enden an den eingangstoren des eben erwähnten weingutes. der security mann springt raus und fragt was wir wollen. das meer! ganz klar, aber wenn er uns grad noch wein verkaufen will.. ein telefon und alsbald steht der patron vor uns.. aha.. so haben wirs dann auch nicht gemeint. er will uns zwar keinen wein verkaufen (ist vielleicht nicht unsere preisklasse?) aber dafür geht er für eine sekunde ins büro, um uns einen plan auszudrucken. er hilft uns also weiter bei der wegfindung und dem erkennen, dass eine sekunde hier auch mal etwas länger sein kann..

jetzt kann also nichts mehr passieren.. heading for the sea.. wir durchfahren noch ein paar bretterhütten dörfer, es schleichen sich palmen ins ortsbild und dann, dann sehen wir das meer.. "weisch wiä lang id's meer scho nüm ha gseh..". wir überqueren noch einen grossen fluss und fahren direkt an das grosse nass. eine feriensiedlung, die fast ausgestorben ist, nutzen wir für den ersten halt.. etwas zvieri essen (muss doch die dulce de leche von chile mit der argentinischen verglichen werden) und dann in den, hier grauen, sand. der strand ist nich sehr sauber, aber wir sind doch höchst erfreut, mal wieder das meer zu sehen. der himmel ist trüb und wir beschliessen noch etwas weiter zu fahren. so einen platz finden wir sicher grad wieder.

dann gehts aber los, dorf an stadt an dorf.. alles überbaut an der küste. von den fischerdörfern mit farbigen bretterhüten bis hin zu luxusresorts im arabischen baustiel. und nirgens eine hoffnung auf einen matzmobil stellplatz unserer wünsche. ich kann es bis heute noch nicht wirklich fassen, dass wir eine einsame klippe gefunden haben, sicht auf's meer, unter uns eine idylische bucht, auf der klippe nebenan ein dorf, hinter uns eucalyptus wald.. gibts ja nicht!! da bleiben wir das wochenende.. das ist schnell beschlossen.

die anfahrt war zwar etwas schwierig, hat es hier glaub rechte niederschläge gegeben und wir müssen tiefe furchen und schlammlöcher durchfahren. ich zweifle bald schon mal ab dem plan, aber fredel motiviert mich, weiter zu fahren.. es hat sich gelohnt.. wirkich! uns kommt ein mann mit einer verschnürten kiste auf dem buckel und seinem sohn entgegen, das wars dann aber auch mit menschlichen wesen an "unserem" platz für heute.. wow! wir erkunden etwas die nahe umgebung und irgenwdie kann ichs wirklich nicht fassen.. wo ist der hacken? das wetter wird schlechter und schlechter und wir geniessen noch etwas das matzmobil von innen, lesen, hängen, cameboy spielen (wer wohl??).

unter uns tost das meer, ich schnell immer mal wieder auf, es ist wahr, da ist das meer.. wir haben freie sicht auf das grosse wasser.. genial!! wie ich das liebe.. !!!!!!! auch fredel stellt immer mal wieder fest: he, da isch's meer.. ja, es ist da.. du hast uns wieder.

zum znacht gönnen wir uns ein weiteres sösseli-event, mit der neuen kreation: böllä-tomatä-gurkä-koriander an sweet-sour geschmack sauce.. mmmhhhhhhh. dazu brot, chips und eine geniale cuacamole. draussen beginnt es zu regenen und wir verziehen uns ins warme bett. ich les noch etwas im letzten jahrhundert rum (weiber-geschichten aus dem alten england..) und schlaf bald bei dem mix aus regentropfen und meertosen ein.. wie schön!!

wi-fi lisation zum frühstück respektive ein skype telefonanruf ( ist für ein kleines entgeld auch auf festanschlüse möglich ) nach dietikon zu auf der maurs startet diesen tag. auf der maurs sind zuhause, und nach anfänglicher konfusion wer denn da anruft, wird auch helene klar dass ruth am aparat respektive am kompi ist.
ich bin noch nicht wirklich in der lage zu sprechen, liege ich doch zu diesem zeitpunkt noch recht verschlafen im bett hinten.

nachdem wir seit monaten mal wieder kontakt mit ruths eltern hatten - meine wurden auch noch angeskypt, sind aber immer noch in spanien im urlaub - feieren wir diesen erfolg mit einem ausgiebigen frühstück im chilenischen fressbalken.
rühreier mit baguette schinken und kaffe lassen wir uns je sfr 3.-- kosten.

frisch gestärkt sind wir wieder auf der autobahn, und versuchen möglichst noch vor der nächsten zahlstelle auf eine hauptstrasse zu kommen, was uns nicht wirklich gelingt. bei der ausfahrt müssen wir doch noch gebühren zahlen. ich mache den unwissend trick, und reiche exakt 1000 peso - den betrag für autos und camionettas - rüber. die beiden frauen im zahlhäuschen machen mich darauf aufmerksam, dass sie dreimal soviel wollen da wir ein lastwagen sind. ich wiederum mache sie darauf aufmerksam, dass wir kein lastwagen sind, was den ersten chef auf den plan ruft. dieser lässt sich weder durch fahrzeugausweis noch führerausweis - welcher ja belegt dass wir gar nicht lastwagen fahren dürfen - erweichen, und holt einen weiteren chef...
dieser kommt ziemlich bestimmt hinter dem matzmobil hervor, und versucht uns einmal mehr weis zumachen dass wir - gemäss den im boden eingelassenen sonden - eindeutig lastwägeler sind.

auch schnitz greift nun vom fahrersitz in die diskussion mit ein. ihr vehementes auftreten, sowie das argument dass wir in ganz chile nie aber gar nie als camion bewertet wurden - um diese aussage zu unterstreichen halte ich dem zweiten chef sämtliche bisherigen quittungen unter die nase - veranlasst dann diesen, einen dritten chef anzurufen ( muss wohl schon im office der regierungsstelle für auswertige angelegeneheiten angelangt sein ) der dann endlich die bewilligung für einen camionetta mit anhänger preis durchgibt. phuu das waren bisher die härtesten preisverhandlungen seit wir in chile sind, aber wir haben uns gut gemetztget, vorallem d'schine die vom fahrersitz so ziemlich ihr ganzes spanisch repertoire hervorgeholt hat.

weiter geht der versuch, die küste zu erreichen. nach der autobahn unternehmen wir zwei fahrten die in einer sackgasse enden. zum glück fanden wir noch eine weitere strasse die mas o menos in die gewünschte richtung führte. vorbei an riesigen weingütern, bald wieder auf einer naturstrasse, und keine ahnung wo wir uns befinden.
aber vor uns reitet ein huaso=gaucho, den ruscheli heute im castellano kommunikations hoch, gleich anhaut.
der huaso hebt seinen blick, und strahlt eine güte und freidlichkeit aus die wir bisher in chile noch nie vom ersten moment, an einer person gesehen haben. er weist uns den weg, und ruscheli fragt sogar noch ob sie ein foto machen darf.........

die strasse schlängelt sich einen hügel hoch, auf der linken seite frisch gerodet, auf der anderen seite über und über mit reben bebaut. wieder unten, finden wir uns wieder an einer gabelung die nicht wirklich beschildert ist. ich habe die glorreiche idee, im hier anwesenden gendermeria posten um rat zu fragen, und so kam es dass wir eine halbe stunde an dieser gabelung verweilten.

wohl aus freude endlich mal eine sinnvolle aufgabe erfüllen zu können, klopft mir señor wilson nuñez diaz auf die schultern, geleitet mich in den gendermeria posten, und fragt erstmal ein bisschen woher, wie lange, verheiratet, kinder ect.
nachdem er sich vergewissert hat mit wem er es zu tun hat, meint er mit wichtiger miene, am besten fertigen wir mal ein groggi an.........
er setzt sich an den schreibtisch, nimmt lineal und stift zur hand, heftet zwei a4 blätter zusammen, dreht das blatt sicher vier mal um die achse bis er dann einen geeigneten anfangspunkt gefunden hat.

nun beginnt er, als ob er die direkte inkarnation von da vinci wäre, striche und linien zu ziehen. ganz am schluss meine ich zwei striche als autopista zu erkennen, aber das kunstwerk ist noch nicht zu ende, und künstler sprechen auch nicht solange sie an einem werk arbeiten.... nun kommt der rote stift zum einsatz, und die gabelungen und kreuzungen werden fein säuberlich aufgezeichnet und mit namen von dörfern in der nähe oder auch nicht verziert.
keine zwanzig minuten später bin ich stolzer besitzer eines informations blattes der extraklasse. alles fein säuberlich verzeichnet, die gratis notfallnummer der chilenischen gendermeria sowie nelsons private handy nummer im falle wir uns verfahren oder sonst mal irgendwas wäre.

zum rausgehen erhalte ich noch eine kleine einführung in die lage der himmelsrichtungen und wo in etwa sich das meer befinden würde. nur mit widerwille lässt uns der kommunikativ wohl sehr vernachlässigte genderm dann unseres weges ziehen.

nicht schlecht so ein groggi, aber schon nach der zweiten gabelung, nach eucalyptus wäldern mit flüsschen und weiteren hektaren an hektaren reben, sehen wir uns gezwungen wiederum das bauchgefühl entscheiden zu lassen.
harmonisch wie wir beiden bereits agieren, tendieren wir zusammen nach links, einem weinberg entgegen der von einer hazienda architektonischer meisterklasse geschmückt ist.

aber in der nähe des so anmutig geschwungenen gebäudes werden wir an einem tor angehalten, und vom sicherheits dienst gefragt was wir wollen.
ja was wollen wir eigentlich........?
ans meer gerne, aber wenn wir schon mal da wären - es stellte sich heraus dass es privatbesitz ist - würden wir sogar etwas wein kaufen. logisch dass dies der security nicht selber dealen kann, und er ruft kurzerhand den patron im gebäude oben an, der nach zehn minuten dann auch mit dem auto einfährt. das mit dem wein kaufen überhört er einfach, aber gibt uns zu verstehen dass er in einem sekündchen zurück sei. ( es war ein extrem typisches südamerikanisches sekündchen ) vom office zurück, übergibt er uns -statt wie von mir erhofft einen karton seines besten weines - einen ausdruck mit der wegbeschreibung zur küste.
dann erfahren wir auch noch wieso der chilenische wein in der schweiz so beliebt ist. sein önologe sei ebenfalls schweizer, sehr effizient und gradlinig ( wie die schweizer halt sind zak zak zak )und er nennt uns einen namen den man als versierter weinkenner und trinker wohl kennen müsste.

endlich ist mal santo domingo angeschrieben, der ort wo unsere küsten plätzli abklapper tour beginnen soll. hier bestätigt sich nun was wir schon im reiseführer gelesen haben und von einigen einheimischen hörten. diese küste ist das naerholungsgebiet der gestressten santiagonisten. und santiago ist gross, und gestresste, erholungsbedürftige einwohner gibts demenstprechend zuhauf. die küste ist verbauter als die costa brava, einige apertement bunker erinnern an die cote d azur nur ein wenig hässlicher, und wir fahren -statt verträumte strand strässchen richtung meer - durch fischerdörfchen und touri käffer die unterdessen fast zusammengewachsen sind, und somit armen ruhe suchenden matzmobilern wie uns kaum eine chance lassen.

nach dem letzten, auf unserer karte verzeichneten dorf würde die strasse eigentlich wieder von der küste wegführen, aber geradeaus führt doch noch eine geteerte strasse in ein weiteres dorf auf den klippen. kurz davor biegt d'schine in einen feldweg ein, der an einer bmx oder motocross strecke vorbei in einen eucalyptus wald führt. eine kleine unsicherheit von meiner pilotin, wirft die frage auf, ob ich diesem weg -welcher nun direkt vor uns mit ein paar wasserrinnsalen schier unpassierbar zu sein scheint - einfach folgen würde. klar würde ich, wir haben ja 6x6 und durch sind wir. nach dem wald stehen wir direkt auf einem aussichtspunkt mit perfektem blick aufs meer, 60 meter unter uns.
wir finden sogar einen relativ flachen platz zum hinstellen, müssen einfach hoffen dass die einheimische paragliding schule morgen hier nicht fliegen will, da es aussieht wie ein startplatz.

den tag schliessen wir ab mit guacamole, tomaten gurken koriander sösseli chips und brot und einer flasche wein. ich habe mich schon die ganze winterzeit in den bergen wie ein kleines kind auf mein nächstes freitags zigaret in wärmeren gefielden gefreut. nun geniesse ich dieses in einem natülichen eukalyptus baum sessel, höre dem rauschen des meeres zu, blicke hoch zu den ersten sternen, und bin eins mit allem und jenem....

Die Fotos und Videos vom heutigen Tag findest Du in der Fotogalerie!



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